Gesellschaft für interregionalen Kulturaustausch e.V.

 
 

Ein Dokumentarfilm zum kulturellen Erbe Schlesiens


Seit Sommer 2009 bereitet die Gesellschaft für interregionalen Kulturaustausch - gemeinsam mit der Filmemacherin Ute Badura - einen deutsch-polnischen Dokumentarfilm vor.


Ausgehend von den heute noch in Niederschlesien vorhandenen Kirchen fragt der Film nach der Geschichte des Protestantismus in Schlesien. Zu Wort kommen Fachleute, Zeitzeugen und Chronisten, die an den historischen Orten über die verschiedenen Etappen der Reformation, der Gegenreformation und der Zeit der Bikonfessionalität in Schlesien berichten. Auch nach dem Umgang mit den ehemaligen evangelischen Kirchengebäuden im heutigen polnischen Schlesien wird gefragt und dabei auf Veränderungen in der Bewertung des kulturellen Erbes aufmerksam gemacht. Infrage gestellt wird auch die traditionelle Vorstellung „protestantisch = deutsch; katholisch = polnisch“.


Der Dokumentarfilm wird eine Länge von ca. 60 Minuten haben. Die Premiere ist für den Mai 2010 geplant. Der Film wird dann auch als DVD mit einer begleitenden Broschüre angeboten.


Das Projekt wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Beauftragten für Kultur und Medien, Bonn; der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Warschau; des Sächsische Staatsministeriums des Innern, Dresden; der Gemeinschaft evangelischer Schlesier e.V., Porta Westfalica; des Vereins zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur e.V., Görlitz; der Kirchlichen Stiftung evangelischer Schlesier in Görlitz und des Bezirksmuseums Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin.


Partner des Projekts sind auch die Stiftung Dominium Lomnitz/Fundacja Dominium Łomnica und der Verein Monumenta Silesiae e.V.

 

Verlorene Kirchen – vergessene Geschichte